Bis Ende 2009 waren in Deutschland Biogasanlagen mit einer Leistung von 2 Gigawatt am Netz. Auf Grund der Förderungen für Biogasanlagen durch das EEG, ist die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland in den letzten Jahren stark angewachsen. So wurden bei uns in den letzten 5 Jahren mehr Biogasanlagen gebaut, als in der gesamten Zeit davor. Neben den Fördermitteln hat Deutschland einen weiteren Standortvorteil entwickeln können. Wir verfügen über eine exzellente Infrastruktur für die Weiterverarbeitung von Biomasse zu Biogas.
Der technische Aufbau einer Biogasanlage
Am Anfang der Produktionskette stehen die Silos und Gruben für die Pflanzensilage die mit verschiedenen Komponenten wie Rindergülle, Maissilage oder anderen Abfallprodukten und Pflanzensilagen. Diese werden in überdachten Silos zusammen gemischt. Je nach dem ob sich um einen Fermenter- oder Gärrückstandssilo handelt, betragen die Innentemperaturen beim Fermenter ca. 38 Grad und beim Gärrückstandslager rund 22 Grad. Das sind die jeweils günstigsten Temperaturen um aus der Biomasse einen guten Gasertrag in angemessener Zeit schöpfen zu können. Das Gas welches sich in den Silos bildet steigt nach oben, wo es dann über Gasleitungen schließlich in einen Gasmotor gelangt, der das Biogas wiederum in Energie umwandelt. Bevor das Gas in den Motor kommt, durchläuft es noch einen Kondensatabscheider und einem Gasanalysator. Beide Stationen dienen der Qualitätssicherung.
Förderung und Einspeisevergütung für Strom aus Biogasanlagen
Im Bereich Biogas sind die Fördermöglichkeiten und Bonuse die ausbezahlt werden besonders komplex strukuriert. Deshlab haben wir versucht in einem seperaten Artikel Licht ins Dunkel zu bringen:
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