Wenn man heute in seinem Auto sitzt und mal durch die ländlichen Gebiete fährt, sieht man viele Bauernhöfe mit Photovoltaik-Kraftwerken auf den Dächern. Der rasante Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten in der BRD, hat aber auch auf Dächern von zahlreichen Familienhäusern, zum Großteil sehr gelungene Anlagen hinterlassen. Der Grund für den Boom in der Photovoltaik-Branche ist die Tatsache, dass eine Photovoltaik-Anlage eine recht ordentliche Rendite abwirft und trotzdem zu den eher sichereren Wertanlagen gehört.
Die wenigsten Anlagen werden für die Selbstversorgung gebaut. Warum auch? Wer den erzeugten Strom verkauft, hat davon in finanzieller Hinsicht wesentlich mehr. Auf die Fördermöglichkeiten für den Bau von Photovoltaik-Kraftwerken sind wir in einem extra Artikel eingegangen welchen Sie hier lesen können.
Die wichtigsten FaktorenWie wirtschaftlich ein Photovoltaik-Kraftwerk arbeitet, hängt von verschiedenen Faktoren wie Standort und Sonnenscheindauer ab.. Im folgenden will ich ein wenig näher auf die einzelnen Punkte eingehen.
Standort: Der Standort einer Photovoltaik-Anlage ist ein entscheidender Faktor wenn es um die Berechnung der Rendite geht. Sind in Ihrer Nähe Industriegebiete, die Smog-Wolken erzeugen könnten? Wie sieht es mit eventueller Beschattung aus? Wie geeignet ist die geografische Ausrichtung meines Daches? Alles Fragen die Sie unbedingt klären sollten bevor Sie sich an die Berechnung der Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaik Anlage machen.
Sonnenscheindauer: Grundsätzlich kann man sagen das überall in Deutschland Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich eingesetzt werden können – zum Mindest wenn es nach der reinen Sonnenscheindauer geht. Dennoch gibt es Unterschiede die nicht gerade unerheblich sind. Die folgende Karte zeigt deutliche Unterschiede bei der Sonneneinstrahlung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
http://www.gruene-moosburg.de/_media/2007/fachartikel/sonnemoosburg41_sonnenlandkarte.jpg (Quelle: www.gruene-moosburg.de)Die Ausrichtung der mir zur Verfügung stehenden Fläche: Idealer Weise sollte das Dach südlich ausgerichtet sein. Auch wenn die reine Süd-Ausrichtung das Optimum darstellt, rechnen sich auch Dächer mit einer Ausrichtung nach Südwest oder Südost. Die Abweichung vom Optimum kann hierbei bis zu 45 Grad betragen. Die einzuplanenden Abschreibungen betragen hier zwischen 5 und 10 Prozent.
Weitere wichtige Punkte die in Ihrer Kalkulation nicht fehlen sollten: