Frankreich gehörte bis vor Kurzem so jenen Ländern, die sich in Sachen Energiepolitik fast vollständig auf die Kernenergie konzentriert hatten. Staatspräsident Sarkozy hat diesen Missstand erkannt und Gesetze auf den Weg gebracht, die den Rückstand in Sachen erneuerbare Energien im Vergleich zu anderen europäischen Staaten aufholen sollen. Mit höchste attraktiven Einspeisetarifen, wie sie in Europa nirgendwo zu finden sind, wurde in Frankreich die Voraussetzung für den Aufstieg zu einem bedeutenden Markt geschaffen.
Einspeisevergütungen für Solarstrom aus PV-Anlagen in Frankreich
Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist die Höhe der Einspeisevergütung nicht von der Größe der Anlage abhängig, sondern vom Standort. In den Überseedepartements Frankreichs ist die Sonneneinstrahlung besonders hoch, ebenso wie die Stromgestehungskosten. Aus diesem Grund fördert der französische Staat den Bau von Solaranlagen in diesen Gebieten mit besonders attraktiven Vergütungssätzen.
Der führende Stromhersteller EDF und der amerikanische Solarmodulhersteller setzten ebenfalls ein Zeichen für das Aufstreben der Photovoltaik Branche in Frankreich. Eine Fabrik der beiden Unternehmen, in welcher Dünnschichttechnik Solarmodule produziert werden sollen ist in Planung. Von einer Anfangsleistung in Höhe von 100 Megawatt pro Jahr darf ausgegangen werden, so die Verantwortlichen.