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Energetische Gebäudesanierung: Fassadendämmung nicht immer die optimale Lösung

27. Oktober 2011 | Keine Kommentare | Hits: 569

Der Verband privater Bauherren rät Bauherren dazu, ein fundiertes Energie- und Sanierungsgutachten anfertigen zu lassen. Denn eine eingehende Prüfung ist vor der Vergabe der Aufträge an Handwerker nötig, da Diese andernfalls falsch oder nicht notwendig sein und unter Umständen Schäden am Haus verursachen könnte.

Bei der energetischen Sanierung ist das Dämmen der Fassade eine sehr teure Lösung, die nicht immer notwendig ist. Im Durchschnitt belaufen sich die Kosten hierfür auf mindestens 70000€, können aber auch schnell auf bis zu 150000€ ansteigen.

Harald Grüner, Bausachverständiger des Verbandes privater Bauherren (VPB) gibt zu bedenken, dass sich bei sanierungsbedürftigen Altbauten auch jede Menge Einzelteile optimieren lassen. Vom Austausch des Brenners oder der Pumpe bis hin zum Umstieg auf erneuerbare Energien für den Betrieb der Fußbodenheizung sind den Bauherren keine Grenzen gesetzt.

Weitere Infos zur Fassade finden Sie auf Putz.de -

Wer sich unsicher ist oder eine gute Beratung nicht ablehnen möchte, für den hat der VPB zwei Ratgeber herausgebracht in denen unterschiedlichste Problemfelder und Lösungsansätze erörtert werden. Die energetische Sanierung von Altbauten ist ein bedeutender Eckpfeiler in der Energiewende. Das meiste Einsparungspotenzial besteht nämlich nach wie vor bei der Energie, die wir gar nicht erst verbrauchen.

Zwar ist die Fassadendämmung bei der energetischen Gebäudesanierung eine sehr teure Lösung, der seit 2009 um 65 % Prozent gestiegene Heizölpreis lässt jedoch wenig Raum für Gegenargumente. Hinzu kommt außerdem, dass Mieter mittlerweile zugfreie Fenster und warme Wände als gewissen Komfortz empfinden, auf den sie ungern verzichten.

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Autor: Martin Kategorie: Gastbeiträge abgelegt unter:

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