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Uni Stuttgart vermeldet Fortschritt in der Entwicklung von Rückseitenkontakt-Solarzellen

16. Mai 2013 | Keine Kommentare | Hits: 788

Das an der der Universität Stuttgart angesiedelte Institut für Photovoltaik konnte Solarzellen aus kristallinem Silizium mit einem 22-prozentigen Wirkungsgrad herstellen. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Es dreht sich hierbei in erster Linie um die Konstruktion sowie den damit verbundenen Umfang des Produktionsprozesses von Solarzellen, der vereinfacht wurde.

Das aktuelle Projekt zielte darauf ab, alle Maskierungsschritte überflüssig zu machen. Hierzu hatte das Institut ein eigenes Laserverfahren zur Herstellung von Rückseitenkontakt-Solarzellen entwickelt, das zum Einsatz kommt.

Mittlerweile hat das Institut für Photovoltaik unter der Regie von Professor Werner einen Zellwirkungsgrad von etwa 22 Prozent erreicht. Das nächste Ziel liegt darin, diesen Grad um einen weiteren Prozentpunkt anzuheben. Maßstab der Forschung bleibt eine leichte und damit auch kostengünstigere Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen.

Laser-Verfahren realisiert beschleunigte Fertigung

Der hier entwickelte Typ von Solarzellen setzt eine präzise Konzeption der Dotierungen und Kontakte auf der Rückseite von Solarzellen voraus. Normalerweise erfordert das Konzept bei der Herstellung eine vergleichsweise aufwendige und kostenintensive Maskierung. Im Laserprozess allerdings konnten diese Schritte überflüssig gemacht werden und dennoch Dotierungen in einer feinen Auflösung von weniger als drei hundertstel Millimeter erreicht werden.

Von den Ergebnissen dieser Forschung werden Industrie und Privatanwender gleichermaßen profitieren können. Für Heimanwender von Photovoltaik-Anlagen stehen eine Reihe von Systemanbietern zur Verfügung, wie beispielsweise die Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH aus Gilching. Photovoltaik-Anlagen ermöglichen eine autarke Stromversorgung und wandeln Lichtenergie direkt in elektrische Energie um. Der Solarstrom verursacht im Vergleich zur Energiegewinnung aus fossilen Trägern deutlich geringere Schäden an der Umwelt. Gleiches gilt für die zuhauf kritisierte Kernkraft. Aufgrund diverser vom Staat ins Leben gerufener Förderprogramme wächst der Markt der Photovoltaik in Deutschland um jährlich 40 Prozent. Doch die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung wurde nach der Einführung im Jahr 2004 mehrfach teilweise recht stark gekürzt, sodass interessierte Privatverbraucher zwingend zum Taschenrechner greifen sollten, um kalkulieren zu können, ob sich ein entsprechendes Projekt auch refinanziert. Die letzte Reduzierung der Fördersätze erfolgte im März des vergangenen Jahres.

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