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Archiv für die Kategorie ‘im Fokus’

AKW Laufzeitverlängerung – Gegenklage von Union?

8. September 2010

Nach Informationen der „Südwest Presse“ gibt es Erwägungen der Unionsgeführten Länder Bayern, Baden – Württemberg und Hessen, auf die geplante Klage der Opposition aus SPD und Grünen mit einer Gegenklage zu reagieren. Die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke wurd allein vom Bundestag getragen, obwohl nach Meinung von SPD und Grünen auch der Bundesrat an dieser Entscheidung hätte beteiligt werden müssen. Im Bundesrat haben die von Union und FDP geführten Länder keine Mehrheit mehr.

So planen die von der Union angeführten Länder damit zu argumentieren, dass bei der Verabschiedung des Atomausstiegsgesetzes aus dem Jahr 2002 durch die rot – grüne Regierung, der Bundesrat auch nicht beteiligt worden sei. Baden – Württembergs Bundesratsminister Wolfgang Reinhart äußerte sich dahingehend, dass wenn der Bundesrat heute zuständig wäre, er auch damals hätte gefragt werden müssen und das Atomausstiegsgesetz somit rechtswidrig wäre. Mehr…

Atommüll Frage – Wohin mit dem radioaktivem Abfall

8. September 2010

Am vergangenen Sonntag wurde die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke beschlossen und löste gleichzeitig eine neue, hitzige Debatte über die Endlagerung des nuklearen Abfalls aus. Die beschlossenen Laufzeiten bedeuten ganze 4400 Tonnen neuen Atommüll. So kündigte Bundesumweltminister Röttgen an, die Prüfung des Endlagers Gorleben wieder aufzunehmen, nachdem die Erkundung des Salzstocks in Niederachsen nach einem von der SPD erlassenem Moratorium, seit dem Jahr 2000 ruht.

Röttgen hatte dieses bereits im März im März wieder aufgehoben. Kritik an diesem Schritt hagelte es währenddessen von allen Seiten. Sowohl SPD, als auch die Grünen sprachen sich dagegen aus, die Erkundung eines geeigneten Standorts auf Gorleben zu beschränken und den Bayern und Baden-Württembergern diese Erkundung zu ersparen.  Die Parteichefin der Grünen, Claudia Roth fordert somit eine unabhängige Suche nach einem möglichst sicheren Standort für Atommüll. Mehr…

Bundesregierung stellt Solarindustrie 100 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung

24. August 2010

Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wurde nun die Innovationsallianz Photovoltaik ins Leben gerufen. Im Zuge der Initiative stellen die beiden genannten Ministerien der deutschen Solarbranche insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung, welche für innovative Forschungsprojekte genutzt werden sollen.

Die Solarbranche Ihrerseits wird im Gegenzug eine halbe Milliarde Euro in die Umsetzung der Ergebnisse in Deutschland investieren. Gerichtet ist diese Maßnahme an die gesamte deutsche Photovoltaik- und Ausrüsterindustrie. Mehr…

Alternative zur Glühbirne – die Energiesparlampe

6. August 2010
Alternative zur Glühbirne - die Energiesparlampe

Alternative zur Glühbirne - die Energiesparlampe

Vor rund einem Jahr hat die EU-Energiekommission die Abschaffung der Glühbirne beschlossen Daraufhin wurden zuerst die 100 Watt Glühbirnen vom Markt genommen, im  September 2010 folgen nun Glühbirnen mit einer Leistung von 75 Watt. In weiteren Schritten werden dann die restlichen Glühbirnen vom Markt genommen.

Die Energiesparlampe wird oft als Nachfolger der Glühbirne genannt. Jedoch hat auch die Energiesparlampe in jüngster Zeit immer wieder mit Imageproblemen zu kämpfen, welche durch Argumente hervorgerufen wurden, die wir in diesem Beitrag einmal genauer beleuchten wollen.

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Günther Oettinger fordert EU weites Fördersystem für Ökostrom

6. August 2010
Oetttinger fordert Ender der Kleinstaaterei bei der Förderung der Erneuerbaren

Oetttinger fordert Ender der Kleinstaaterei bei der Förderung der Erneuerbaren

Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger, fordert von den EU-Mitgliedsstaaten, die “Kleinstaaterei“ bei der Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor zu beenden. In einem Interview sagte Oettinger der FTD (Financial Times Deutschland): “Wir brauchen einen europäischen Rechtsrahmen, der den Zugang zu den Netzen regelt”.

Beim Treffen aller EU-Energieminister im kommenden September, wolle Oettinger darüber sprechen, ob Mindestmengen für die Abnahme von Ökostrom eingeführt werden sollen und wie die Vergütungen dafür gestaltet werden könnten.

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Photovoltaik-Angebote anfordern über Solar-und-Windenergie.de

26. Juli 2010
kostenlose Angebote von Fachbetrieben

Photovoltaik Angebote von bis zu 5 Fachbetrieben kostenlos vergleichen

Ab sofort haben Sie über Solar-und-Windenergie.de die Möglichkeit, qualifizierte Angebote für Ihre Photovoltaikanlage, von Fachbetrieben aus Ihrer Region anzufordern. Dabei werden bis zu 5 Angebote von unterschiedlichen Firmen für Sie erstellt. Ihre Anfrage ist natürlich unverbindlich und kostet Sie nichts.

Die Angebote bringen Sie in die komfortable Lage, verschiedene Anlagentypen miteinander zu vergleichen zu können. Auf Wunsch erhalten Sie telefonische Beratung zum Thema Finanzierung. Die einfachste und bequemste Art und Weise, den richtigen Fachbetrieb für Ihr Projekt zu finden.

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Strom- und Solar-Apps für IPhone und Co

21. Juli 2010

Iphone und Co machen Sie zum Solar-Checker

Iphone und Co machen Sie zum Solar-Checker

Smartphones und Tablett-Computer haben das Internet endgültig mobil gemacht. Im Zusammenspiel mit tausenden von kleinen Applikationen Sie die Möglichkeiten der mobilen Interaktion mit dem Internet stark erweitert. Auch zum Thema Energie und Strom sind bereits einige Applikationen verfügbar, die eine mehr, die andere weniger nützlich.

Vor allem das IPhone konnte in den letzten Jahren mit seiner Funktionsvielfalt überzeugen. Auch Applikationen wie Photovoltaik-Rechner konnten von dieser Funktionalität profitieren. Mit einem IPhone und der entsprechenden App sind Sie in der Lage, Daten wie die Dachneigung und Himmelsausrichtung kann das IPhone allein erkennen und an die App weitergeben. Die App berechnet Ihnen dann mit Hilfe einiger weiterer Parameter das Potenzial einer Photovoltaikanlage.

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Vermittlungsausschuss entscheidet über Solarförderung

7. Juli 2010

Im Streit um die Solarförderung ist der Vermittlungsausschuss am vergangenen Montag zu einer Einigung gekommen. Wahrhaft viel hat sich allerdings nicht verändert und als Kompromiss würde ich die Lösung auch nicht unbedingt bezeichnen. Statt einer Einmalkürzung, sollen die Senkungen in zwei Stufen realisiert werden.

Nach übereinstimmenden Berichten und Presseerklärungen, sollen die Einspeisevergütungen rückwirkend zum ersten Juli um 13 Prozent sinken. Im Oktober dieses Jahres folgen dann weitere 3 Prozent, womit wir dann wieder bei den 16% wären, die die ganze Zeit schon im Raum standen. Meiner Meinung nach hätte sich die Länderkammer Ihren Aufstand sparen können, denn ein Kompromiss sieht bei mir anders aus.

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Hessen für Kürzung der Solar Förderung

28. Juni 2010

Der hessische Energie Staatssekretär Mark Weinmeister fordert nach der Blockade der Senkung der Einspeisevergütungen durch den Bundesrat, dass die Förderung reduziert werden müsse. Zwar trete man für eine Förderung von Solarenergie ein, dennoch müssten die Einspeisevergütungen sinken, so der CDU Politiker.

Als Begründung für diese Forderung wird angeführt, dass die Preise für Photovoltaikanlagen deutlich stärker gesunken sind als angenommen, dieser Preisvorteil müsse nun weitergegeben werden. Im Bundesland Hessen Sind bis zum Ende des Jahres 2009 circa 37500 Photovoltaik ans Netz gegangen, die eine Leistung von 0,45 Terawattstunden lieferten. Mehr…

Vermittlungssauschuss berät am Mittwoch über Solarförderung

14. Juni 2010

Früher als bisher angenommen berät der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag nun über die geplante Gesetzesänderung im Erneuerbare Energien Gesetz und somit über die Kürzung der Solarförderung.

Am 4.Juni hatte der Bundesrat den Vermittlungsausschuss angerufen, da aus dessen Sicht die geplanten drastischen Kürzungen der Einspeisevergütungen, den Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland für Photovoltaik gefährden. Zudem Würden die geplanten Klima- und Ausbauziele für die erneuerbaren Energien mit dieser Gesetzesänderung in Frage gestellt. Mehr…