Die neuen Vorstöße gegen die Förderung für Ökostrom nach dem erneuerbaren Energien Gesetz stoßen der Solar Branche entsprechend unangenehm auf. Befürchtet wird neben einer weiteren Kürzung der Fördersätze, gar eine Deckelung der Solarförderung. Dies wäre ein erheblicher Markteingriff in das derzeitige Marktgeschehen.
Bei einer Deckelung bestünde bei Photovoltaikanlagen keinerlei Planungssicherheit mehr, da nicht sicher wäre, für welche Anlagen noch Fördergelder gezahlt würden und für welche nicht. Das Bundesumweltministerium berät derzeit mit Vertretern der Solarbranche über eine weitere zusätzliche Kürzung der Förderung in diesem oder im kommenden Jahr. Mehr…
An der unbefriedigenden Wettbewerbssituation wird sich wohl auch weiterhin nichts ändern. Das Bundeskartellamt suchte lange nach Hinweisen dafür, dass die vier großen deutschen Stromkonzerne Preise abgesprochen und somit künstlich in die Höhe getrieben haben. Gefunden wurde letztendlich allerdings nicht und somit kann den Unternehmen auch keine Manipulation nachgewiesen werden. Die Behörde fordert dennoch mehr Wettbewerb – fraglich ist nur warum  ein Konzern die Preise senken und einen Preiskampf anzetteln sollte, wo doch die Gewinne momentan höher als je zuvor sind.
Nach zwei Jahren Ermittlungen, welche im März 2009 begonnen haben steht seit heute nun das vorläufige Ermittlungsergebnis fest – keine systematische Manipulation der Strompreise. In der groß angelegten Untersuchung wurde insbesondere die Preisbildung im Stromgroßhandel in den Jahren 2007 und 2008 genau durchleuchtet. Zu diesem Zwecke wurden Mitarbeiter von 80 Unternehmen befragt und der Einsatz von über 300 Kraftwerken überprüft. Mehr…

Energiesparhäuser finanzieren - mit Fördermitteln der KfW-Förderbank
Es existieren verschiedene Programme, welche bei der Finanzierung von Energiesparhäusern in Form einer Förderung greifen. Diese Vergünstigungen können eine echte Erleichterung für den Kreditnehmer bedeuten. So kann man über die KfW, beispielsweise, an einem Förderprogramm teilnehmen.
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Das Bundesumweltministerium plant schon den kommenden Wochen einen Vorstoß zu einer weiteren zusätzlichen Kürzung der Einspeisevergütungen für Strom aus Solaranlagen. Die Dow Jones Energy Daily will aus Branchenkreisen erfahren haben, dass Umweltminister Röttgen in der kommenden Woche oder bis Mitte Januar einen neuen Gesetzvorschlag über eine marktabhängige Förderungskürzung für Solarstrom vorstellen möchte.
Ein Ministeriumssprecher bestätigte, dass es bereits Gespräche mit der Solarbranche über weitere mögliche Kürzungsschritte gegeben hätte. Ein konkretes Datum wurde für einen Gesetzvorschlag wurde bisher nicht genannt. Nach Angaben des BMU ist die Branche selbst zu gewissen Abstrichen bereit und es wurde ein Modell diskutiert, welches für beide Seiten akzeptabel sei. Mehr…
Laut einer Stellungnahme zu einem Gesetzentwurf fordert der Bundesrat eine drastische Vereinfachung der energetischen Vorgaben für Immobilienbesitzer. Hierbei handelt es sich um ein geplantes Gesetz, dass eine EU Richtlinie zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien in nationales Recht umsetzen soll.
An den derzeitigen energetischen Vorgaben für Immobilien kritisiert der Bundesrat vor allem die nicht mehr überschaubare Fülle. So gebe es beispielsweise viele unterschiedliche Regelungen für private Bauherren, Gebäude des Bundes, der Länder oder der Kommunen. Diese sollten nach den Vorstellungen des Bundesrates zu einheitlichen Regelungen zusammengeführt werden. Mehr…
Mit dem Jahreswechsel ging für die Solarindustrie in Deutschland ein erfolgreiches Jahr zu Ende. Die Produktionskapazitäten konnten ausgebaut werden und durch Solartechnologier wurden bislang 150000 Arbeitsplätze in der Bundesrepublik Deutschland geschaffen.
Laut dem Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW) hat sich der Markt im Vergleich zum Vorjahr wieder einmal prächtig entwickelt. Nach Schätzungen des BSW gingen 2010 circa 230000 neue Solarstromanlagen ans Netz, was einer Leistung von etwa 7 – 8 Gigawatt entspreche. Mehr…

Eine partielle Sonnenfinsternis über ganz Deutschland am 04.Januar 2011 - Sonnenschutz nicht vergessen.
Alle Jahre wieder kann man in Deutschland ein ganz besonderes, kosmisches Ereignis mit verfolgen. Die Rede ist von einer Sonnenfinsternis, die wir heute am 04.Janur.2011 bis Mittag von ganz Deutschland aus mit verfolgen können.
Je nach Standort, werden bis zu drei Viertel der Sonne verdeckt sein. Die Sonne wird heute somit als Sichel empor steigen. Einer partiellen Sonnenfinsternis durften wir in Deutschland das letzte Mal 2003 beiwohnen. Ein kosmisches Ereignis das man somit nicht verpassen sollte.
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Der japanische Technologie Konzern Kyocera Corporation gab vor Kurzem bekannt, dass man Thailands in Planung befindliches größtes Solarprojekt mit den passenden Modulen beliefern werde. Kyocera`s Kerngeschäft bildet hauptsächlich die Entwicklung, Herstellung und der Vertreib von Solarmprodukten und Druckern.
Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben etwa 1 eine Million Solarmodule für insgesamt 204 Megawatt Leistung nach Thailand liefern. Im Rahmen des thailändischen Großprojekts sollen Solarparks mit einer Kapazität von jeweils 6 Megawatt an 34 verschiedenen Standorten in Thailands Norden entstehen. Mehr…
Der Siemens Konzern erhielt vor Kurzem den Zuschlag für einen Großauftrag des US-Amerikanischen Konzerns MidAmerican Energy. Siemens soll insgesamt 258 Windturbinen mit einer Gesamtleistung 593 Megawatt an die Amerikaner liefern. Zusätzlich gab der Vorstandsvorsitzende der erneuerbare Energien Sparte des Siemens Konzerns Rene Umlauft bekannt, dass der Mischkonzern den Bau von vier weiteren Windkraft Fabriken plant.
Die neuen Produktionsstätten in Brasilien und Indien sollen bereits im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden, im Jahr 2013 soll der Betrieb in einem Neuen Werk in Russland aufgenommen werden und ein weiteres Jahr später, 2014, ist der Produktionsstart in Großbritannien geplant. Mehr…
Der Vorsitzende der RWE Ökostromtochter Innogy, Fritz Vahrenholt, hat sich deutlich für eine Obergrenze der staatlichen Solarförderung ausgesprochen. Laut Vahrenholt könne auf eine Begrenzung wegen des anhaltenden Solar Booms nicht verzichtet werden und eine geförderte Obergrenze von maximal 2000 Megawatt pro Jahr könne er sich gut vorstellen, äußerte er sich gegenüber dem Magazin Focus.
Würde diese Vorstellung wahr werden, dann würden alle Anlagen, die über diese Anzahl der installierten Leistung hinausgehen, keine gesetzlich garantierte Einspeisevergütung mehr erhalten. Inwiefern ein solcher Schritt den Entwicklungsfortschritt und die Marktführung der deutschen Solarindustrie gefährden könnte, wurde vom RWE Vorstand allerdings ausgeblendet, sodass hinter diesem Vorstoß reine Interessenpolitik im Sinne der Atomkonzerne vermutet werden könnte. Mehr…