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Studie zur Umweltwirkung von Heizungssystemen – welche Heizung wo am besten passt

5. April 2011 | 1 Kommentar | Hits: 669

Das Öl und Gas nicht nur umweltschädlich sind, sondern auch zu den fossilen Brennstoffen gehören, die eines Tages aufgebraucht sein werden, wissen die meisten Bürger der Bundesrepublik längst. Worüber sich viele allerdings bisher wenig Gedanken gemacht haben, sind die Alternativen, die es mittlerweile zu erschwinglichen Preisen gibt.

Wärmepumpen, Pelletheizungen und auch Blockheizkraftwerke wären hier einmal in  erster Linie zu nennen. Allerdings gilt es sich genauer Gedanken zu machen, da längst nicht jede Heizungsart für jede Bauart geeignet ist. Schaut man in nicht allzu ferne Vergangenheit stellt man fest, dass beispielsweise zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung es keine große Rolle spielte, wie effizient die Heizsysteme arbeiten oder welche Abgaswerte diese erzeugen.

Wer heute ein Haus baut macht sich zwangsläufig mehr Gedanken, da die Verordnungen vor allem in Hinblick auf Energieeinsparung und Energieeffizienz, dem Bauherren keine andere Wahl lassen. In Deutschland gilt derzeit die Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2009, welche zum Ziel hat, den Energiebedarf und für warmes Wasser und Heizenergie um 30 Prozent, also fast ein Drittel zu senken. Im kommenden Jahr wird eine neue Energieeinsparverordnung die Alte ersetzen um noch einmal eine Einsparung in den genannten Punkten zu erwirken.

Bauherren müssen also auch langfristige Entscheidungen treffen und dabei beachten, dass nicht jede Heizung für jedes Haus gleich gut geeignet ist. Wärmepumpen eignen sich so vorzugsweise für Häuser in denen Flächenheizungen angebracht sind, wie Fussboden- oder Wandheizungen. Wärmepumpen arbeiten so am effizientesten. Das Bundesumweltamt hat eine neue Studie herausgebracht, in der aufgezeigt wird, welche Heizung sich am besten und effizientesten in welches Haus unter Berücksichtigung aller maßgeblichen Faktoren integrieren lässt.

Den vollständigen Bericht können Sie hier kostenfrei downloaden.

Zwar sind die durch die Studie gewonnen Erkenntnisse nicht wirklich neu, jedoch bietet Sie eine gute Möglichkeit sich einen Überblick zu verschaffen und zu vergleichen. Ein Fazit mit Ausrufezeichen, welches viele Bauherren interessieren dürfte ist allerdings die Tatsache, dass die Kosten für das KfW Effizienzhaus 70  größer als die für einen Neubau nach der EnEV 2009 sind. Vor allem die Kosten für Systeme zur Wärmerückgewinnung und den dadurch höheren Stromkosten schmälern die Bilanz des KfW Effizienzhaus 70.

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Kommentare und Trackbacks zu diesem Beitrag

  1. 17. September 2011, 21:08 | #1

    Interessanter Bericht! Und vor allem vielen Dank für den nützlichen Link zu der Studie vom Bundesumweltamt. Es ist schon erstaunlich, wieviel finanziellen “Schaden” ein schlechtes Heizsystem verursachen kann. Da lohnt es sich schon sehr sich genau zu informieren udn eventuell deutlich nachzurüsten; auch wenn ersteinmal investiert werden muss.

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