Sie befinden sich hier: Home > Photovoltaik > IBM verbessert den Wirkungsgrad von Dünnschicht Solarzellen
 
zum Photovoltaik Rechner

Jahresarchive

IBM verbessert den Wirkungsgrad von Dünnschicht Solarzellen

15. Februar 2010 | Keine Kommentare | Hits: 23309


Quelle: Fraunhofer ISE, Freiburg

Quelle: Fraunhofer ISE, Freiburg

Wissenschaftlern aus dem IBM-Forschungslabor ist es gelungen, die Effizient von Dünnschicht-Solarzellen deutlich zu steigern. Die neue IBM Zelle, könnte sich schon bald als eine echte Alternative unter den Dünnschicht-Solarzellen etablieren.

Forschern von IBM ist es gelungen, den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen von bislang 6,7 Prozent auf 9,6 Prozent zu steigern. Dies stellt einen enormen Fortschritt in der Entwicklung der Dünnschicht-Technologie dar. Die neue Zelle von IBM bringt allerdings noch andere Vorteile mit sich.

Mehr Wirkungsgrad für weniger Geld

Die neue Zelle, mit einer Halbleiterverbindung aus Kupfer, Zink, Zinn und Selen ist  nicht nur leistungsfähiger, sondern auch um einiges günstiger weil die verwendeten Materialien um einiges günstiger sind als die Bestandteile gängiger Dünnschichtzellen. Bis jetzt wurde hauptsächlich mit Tellur, Indium und Gallium gearbeitet, alles Rohstoffe die entweder extrem selten sind (Tellur) oder um ein vielfaches teurer sind (Indium und Gallium), als das in den IBM Zellen verarbeitete Selen. Die neuartige Halbleiterverbindung von IBM, kommt also gleich mit zwei wesentlichen Vorteilen daher. Das dürfte den Marktanteil von Dünnschichtzellen auf Basis von Kupferindiumgallium- oder Cadmiumtellurid-Verbindungen in Zukunft merkbar schrumpfen lassen.

Forscher planen weitere Steigerung des Wirkungsgrads


Im nächsten Forschungsschritt, wollen die Wissenschaftler die Effizienz der Zellen auf bis zu 12 Prozent steigern, so dass auch bei der Massenproduktion von Dünnschichtsolarmodulen der Wirkungsgrad nie unter 10% fällt. Dazu soll das bis jetzt verwendete Selen vollständig durch Schwefel ersetzt werden.

Wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Bis jetzt liegt der Anteil von Solarstrom an der Gesamtproduktion der Welt nur bei etwa 0,1 Prozent. Das liegt nicht zuletzt an den hohen Kosten, die bei der Herstellung von Solarmodulen anfallen. IBM ist es gelungen, die neue Dünnschichtzelle so zu gestalten, dass die Kosten für Rohstoffe deutlich reduziert werden konnten und der Wirkungsgrad um satte 40% gestiegen ist.

Andere Beiträge zu dieser Thematik

Kommentare und Trackbacks zu diesem Beitrag

diesen Beitrag kommentieren

Archiv durchsuchen

 

Die Pelletheizung wird immer beliebter. Das belegen unter anderem die Verkaufszahlen namenhafter, deutscher Hersteller. Der Grund ist einfach: Eine Pelletheizung basiert auf dem Brennstoff Holz. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und ist stabil verfügbar.