Die schwedische Möbelhauskette IKEA engagiert sich nun in Deutschland auch im Bereich der erneuerbaren Energien. Vier sich in der Bundesrepublik Deutschland befindliche Windparks hat das Unternehmen gekauft und plant den Strom nicht in den eigenen Filialen einzusetzen, sondern ins Stromnetz einzuspeisen und sich damit, die zur Zeit geltenden Einspeisevergütungen, für aus Windkraft gewonnen Strom zu sichern.
Verkäufer der Anlagen ist der spanische Betreiber und Windkraftspezialist Gamesa. Die verkauften Objekte befinden sich in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen. Die dort stehenden Windräder produzieren jährlich etwa 88 Gigawattstunden Strom, womit sich immerhin siebzehn IKEA Filialen betreiben ließen.
Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf erneuerbare Energien plant langfristig seine Energieeffizienz um 25% zu steigern. In Deutschland habe man außerdem 11 Photovoltaikanlagen am Netz und setze in Berlin außerdem auf die Nutzung von Abwasserwärme. Auf lange Sicht plant das Unternehmen seinen kompletten Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen zu decken.
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