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AKW Laufzeitenverlängerung bremst Windenergie

12. September 2010 | Keine Kommentare | Hits: 948

Der Präsident des Bundesverbandes für Windenergie, Hermann Albers, sieht die Entwicklung der Branche durch die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke beeinträchtigt. Des Weiteren wirft er den großen Stromkonzernen vor, durch die kürzlich beschlossene Regelung durch die Bundesregierung, gleich doppelt zu profitieren.

Zum einen geschieht dies durch die genannte Verlängerung der Laufzeit für die Atommeiler, zum Anderen durch die Förderung von Offshore Windparks, die in den meisten Fällen von den angesprochenen großen Unternehmen betrieben werden. Windkraftanlagen an Land sind in Ihren Herstellungskosten um einiges günstiger als vergleichbare Anlagen auf hoher See und müssten trotzdem einen Wettbewerbsnachteil fürchten.

Kritik übt Albers auch an den Prognosen der Bundsregierung bezüglich der zu erwartenden Leistung der Windkraftanlagen. Diese geht davon aus, dass bis zum Jahr 2050 alle an Land befindlichen Windkraftanlagen eine Leistung von 36,4 Gigawatt Strom jährlich produzieren. Die Branche geht nach Ihren Schätzungen hingegen davon aus, bereits bis zum Jahr 2020, 45 Gigawattstunden Strom jährlich zu produzieren.

Auch der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien sieht durch die neuerliche Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke den Vorrang der erneuerbaren Energie in die Stromnetzeinspeisung gefährdet. Seine Sorge begründet Dietmar Schütz damit, dass bei einem möglichen Stromüberschuss die Atomkraftwerke nicht einfach abgeschaltet werden können und so der Ökostrom das Nachsehen hätte.

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