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Atomarer Notfall in Japan: Notkühlung aktiviert

11. März 2011 | 2 Kommentare | Hits: 773

Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami in Japan sind große Teile der Infrastruktur in den betroffenen Gebieten erheblich beeinträchtigt. Neben Flughäfen stehen auch Ölraffinerien in Flammen und laut Meldungen ist auch in einem Atomkraftwerk ein Feuer ausgebrochen. Der Betreiber eines Atomkraftwerkes in Onagawa meldete, dass ein Feuer an einem Turbinengebäude ausgebrochen ist.

Zwar wurde das Austreten radioaktiver Strahlungen bisher verneint, die Sorge ist dennoch groß, dass es zu einer nuklearen Katastrophe kommen könnte. Insgesamt sind bisher vier Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen abgeschalten worden.  Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, dass in der Präfektur Fukushima der Alarm “abnormaler Zustand“ ausgerufen wurde. Dies wurde allerdings auf der Internetseite des betroffenen Unternehmens dementiert.

In einem anderen Atomkraftwerk in Tepco Fukushima Daiichi ist das Kühlsystem ausgefallen, meldet die Agentur Jijj. In den Katastrophengebieten herrschte zeitweise komplette Dunkelheit durch den Ausfall mehrerer Präfekturen. Nach Angaben der japanischen Regierung sind in den betroffenen Regionen bisher 50 Großbrände registriert worden, was dazu führt, das auch die japanische Hauptstadt und Millionenmetropole in schwarzem Rauch gehüllt war oder immer noch ist.

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Kommentare und Trackbacks zu diesem Beitrag

  1. Tom
    12. März 2011, 23:17 | #1

    Zur Zeit sieht es so aus als würde immer mehr Radioaktivität frei: wie sich die brenzliche Lage weiter entwickeln wird ist bisher nicht abzusehen:
    http://bit.ly/fd1duk

    Experten sehen Gefahren der weiter steigenden Lebensmittelpreise – vor allem bei Fisch:
    http://bit.ly/dVUebh

    Wahrscheinlich werden auch die Hilfskräfte aus Europa bald entsandt werden um den Menschen in Japan zu helfen.

  2. 14. März 2011, 10:15 | #2

    Man kann wohl sicher davon ausgehen, dass die Regierung dort nicht alles bekannt gibt. Würde ich ja auch nicht, wenn ich meine Bevölkerung beruhigen will. Trotzdem fürchte ich, dass dort schlimmes noch droht. Die gesamte Lage wird ja bisher nicht besser zumindest habe ich nicht eine gute Nachricht bisher hören können.

  1. 12. März 2011, 06:26 | #1

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