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Wie klassische Geldanlagen in unsere ökologische Zukunft investieren

16. Juni 2011 | Keine Kommentare | Hits: 358

Auch Banken haben den Vorteil und vor allem die steigenden Beliebtheit nachhaltiger Konzepte längst für sich erkannt, und bieten ihren Kunden seit einigen Jahren Geldprodukte mit ökologischem Ansatz. Besonders während der Finanzkrise konnten sie damit bei den verunsicherten Anlegern landen, denn statt zu spekulieren bewilligen die Öko-Banken mit dem Geld ihrer Kunden Kredite für nachhaltige, soziale oder kulturelle Projekte und legen diese zum großen Teil auch offen.

Soviel Transparenz, Umsichtigkeit und sozialer Charakter kommt an, denn die grünen Anlagen gewinnen weiterhin stark an Neukunden. Hohe Renditen sind dabei anscheinend nebensächlich, was zählt ist der ethische Grundsatz. Und mit dem haben sich folgende Finanzhäuser bei uns bereits einen Namen als Öko-Bank gemacht.

GLS – der Marktführer in Sachen nachhaltige Geldanlage

„Beste Bank des Jahres 2011“, diese Auszeichnung ging vor wenigen Tagen nicht etwa an eine Größe wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank. Die 1974 gegründete „erste sozial-ökologische Universalbank“ GLS räumte den Titel ab, der von Börse Online und N-TV vergeben wurde. Als Anleger können Sie bei der Bank direkt Einfluss nehmen auf die Art von Projekte, die mit Ihrem Geld gefördert werden sollen (derzeit über 11.500 u.a. für Biobranche, Schulen und Kindergärten, regenerative Energie oder Kultur). Gleichzeitig spendet die Bank für jeden Neukunden in das Projekt „Summenden Wald“, knapp 100.000 Kunden verzeichnet die GLS insgesamt. Der nachhaltige Anspruch steht dabei für die Kunden klar über der Rendite, denn selbst mit einer Mindesteinlage von 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto und 50.000 Euro auf der Festgeldanlage, bewegen sich die Zinssätze der GLS zwischen 1,00% bis 1,60% eher im unteren Bereich.

Umweltbank – Investition in erneuerbare Energie

Seit 1994 hat sich die Umweltbank auf nachhaltige Umwelt-Projekte spezialisiert und finanziert mit etwa 50% der ethisch angelegten Kundengelder Solaranlagen sowie außerdem ökologische Bauten, Wind- und Wasserkraft und ökologische Landwirtschaft. Bei einer geringen Mindesteinlage von 500 Euro erhalten Sie bei der Umweltbank 1,25% Zinsen p.a. auf das Tagesgeldkonto, bei längeren Anlagezeiten von einem Jahr oder mehr wird Ihr Guthaben mit 1,50% bis 3,00% p.a. verzinst. Im Gegensatz zu anderen Öko-Banken ist die Umweltbank jedoch nur durch die gesetzliche Einlagensicherung vor einer möglichen Insolvenz geschützt, weshalb Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Beträge über 100.000 Euro dort deponieren sollten.

EthikBank – Zinsspende statt hoher Rendite

Ethisch-ökologische Produkte und faires Geld verspricht auch die EthikBank. Sie entstand 2002 als Zweigniederlassung der thüringischen Volksbank Eisenberg. Bei ihrem Tagesgeldkonto überlässt es die Bank dem Kunden, die Rendite in Höhe von 1,75% p.a. bis 5.000 Euro Anlagesumme bzw. 1,00% p.a. für höhere Beträge in voller Höhe einzustreichen, oder 25 Basispunkte als Zinsspende an Förderprojekte zu schenken. Über 200.000 Kunden haben sich bereits für diese Maßnahmen „Geld fair schenken“ entschieden und unterstützen damit nach Wahl ein bestimmtes Ethik-, Frauen- oder Umweltprojekt. Auch sämtliche Verwendungszwecke für Kredite legt die Bank auf ihrer Website offen.

Nachhaltige Geldanlagen liegen im Trend, und der wird einer Studie der Beratungsgesellschaft Zeb zur Folge auch weiterhin anhalten: Bis 2020 prognostizierte Zeb einen Wachstum der Verbraucherzahl von ökologischen Banken auf 10 Millionen Anleger.

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