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Frankenwald: Energieautarkie in 25 Dörfern geplant

22. Juli 2011 | Keine Kommentare | Hits: 255

In vielen Städten und Gemeinden wird seit Wochen und Monaten noch über das Thema erneuerbare Energien diskutiert, da befindet sich der Naturpark Frankenwald bereits im direkten Umbruch. In knapp zwei Jahren möchten 25 Dörfer aus den Landeskreisen Hof und Kronach so weit sein, dass sie die benötigte Menge an Strom und Wärme selbst produzieren können.

Der Großteil der deutschen Städte und Gemeinde sind – obwohl das Thema Erneuerbare Energie sehr präsent ist – wohl noch längere Zeit auf Energie von internationalen Konzernen angewiesen. Allerdings haben sich im Frankenwald mittlerweile 25 Gemeinden gefunden, die bis zum Jahr 2013 vollkommen energieautark sein möchten.

Wer sich in der Vergangenheit noch nicht so intensiv mit der Thematik der erneuerbaren Energie auseinandergesetzt hat, dem wird dieser Begriff wohl eher weniger sagen. Auch wenn man bei Energieautarkie möglicherweise an einen komplizierten Fachbegriff denkt, verbirgt sich dahinter lediglich die Tatsache, dass ein Ort seinen gesamten Strom- und Wärmebedarf mit eigenen Mitteln decken kann. So soll dies auch im Frankenwald geschehen.

Gössersdorf im LK Kronach sowie weitere 24 andere Dörfer dieser Gegend streben an, dass ab dem Jahr 2013 sämtlicher Energiebedarf mittels erneuerbarer Energie aus dem Frankenwald gedeckt werden kann. Dabei gibt es keine genauen Vorgaben, welche Art der erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen wird. Abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten der einzelnen Dörfer variiert dies zwischen Hackschnitzel, Biogas, Wind und Sonne.

Auch wenn es sich hierbei um ein ziemlich ehrgeziges Vorhaben handelt, gibt es durchaus eine Beispiele, die zeigen, dass sich die Energieautarkie durchaus umsetzen lässt. Natürlich ist dieser Plan aber auch mit relativ hohen finanziellen Kosten verbunden. Etwa 385.000 Euro nimmt das Projekt in Anspruch. Über das LEADER-Programm werden dabei etwa rund 200.000 Euro von der europäischen Union zur Verfügung gestellt. Die übrigen Kosten werden unter den Landkreisen Kulmbach, Kronach, Hof sowie der Oberfrankenstiftung aufgeteilt.

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