Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami in Japan sind große Teile der Infrastruktur in den betroffenen Gebieten erheblich beeinträchtigt. Neben Flughäfen stehen auch Ölraffinerien in Flammen und laut Meldungen ist auch in einem Atomkraftwerk ein Feuer ausgebrochen. Der Betreiber eines Atomkraftwerkes in Onagawa meldete, dass ein Feuer an einem Turbinengebäude ausgebrochen ist.
Zwar wurde das Austreten radioaktiver Strahlungen bisher verneint, die Sorge ist dennoch groß, dass es zu einer nuklearen Katastrophe kommen könnte. Insgesamt sind bisher vier Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen abgeschalten worden.  Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, dass in der Präfektur Fukushima der Alarm “abnormaler Zustand“ ausgerufen wurde. Dies wurde allerdings auf der Internetseite des betroffenen Unternehmens dementiert. Mehr…
11. März 2011 | Leser: 982 | Kommentare deaktiviert

Bilder vom Erdbeben in Japan
Nach dem wir vor wenigen Minuten über das Megabeben in Japan berichtet haben, möchten wir Ihnen nun einige Bilder und erste Eindrücke zu der Katastrophe liefern. Die Bilder aus dem Katastrophengebiet sind erschütternd und zeigen wie schlimm es die Japaner getroffen hat. Mehr…

schweres Erdbeben erschüttert Japan, Tsumani mit 10 Meter Wellen überrollt den Pazifik
In diesem Jahr reissen die Meldungen über Naturkatastrophen nicht ab. Diesmal hat es Japan getroffen. Ein mächtiges Beben der Stärke 8,9 erschütterte den Nordosten der Insel und zerstörte viele Häuser, Fabriken und landwirtschaftliche Flächen. Vom japanischen Fernsehen werden Livebilder einer Tsunami-Welle gezeigt, die sich unaufhaltsam ihren Weg über das Festland bahnt. Inzwischen werden überall im Pazifik Menschen von den Küsten vor den Tsunami Wellen evakuiert.
Aktuell ist die Nachrichtenlage noch unüberschaubar. Japanische Medien berichten aktuell von mindestens 10 Toten. Wir alle haben noch den schrecklichen Zunami von 2005 im Gedächtnis, als bei einem Tsunami über 250.000 Menschen den Tod fanden.
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Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat sich für eine Korrektur des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), insbesondere bei der Biogasförderung ausgesprochen. An den Grundfesten der Förderung will der Minister jedoch nicht rütteln betonte er bezeichnete einen weiteren Zubau bei Biogasanlagen unter vernünftigen Rahmenbedingungen als sinnvoll.
Korrekturen seien Ansicht Brunners unumgänglich, dennoch soll die Planungssicherheit der Biogasbetriebe weiter gewährleistet sein. Unter Anderem sprach er sich dafür aus, dass Biogasanlagen den Veredelungsbetrieben nicht die Futterfläche wegnehmen, sondern vielmehr deren Gülle verarbeiten sollten. Hierfür seien Veränderungen bei der Vergabe des Güllebonus notwendig, dieser müsse anders als bislang auf Gülle konzentriert werden. Mehr…
Europas größtes Portal zur Vermittlung von Anfragen aus den Bereichen Handwerk und Dienstleistung berichtet, dass sich die Anfragen nach Solarthermie Anlagen im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppelt haben. So setzt sich die positive Entwicklung des Monats Januar fort, denn bereits hier haben sich die Anfragen im Vergleich zum Vorjahresmonat verdoppelt.
Der Förderstopp für solarthermische Anlagen im Mai 2010 habe die Verbraucher stark verunsichert. An dieser Verunsicherung konnte auch das Mitte Juli 2010 zu geänderten Bedingungen wieder in Kraft gesetzte Marktanreizprogramm zur Förderung von Solarwärmeanlagen, zunächst nichts Wesentliches ändern. Die Nachfrage stieg zwar wieder leicht an, erreichte aber nicht das Niveau vor den Änderungen, berichtet Jens Oenicke, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung von Quotatis. Mehr…
Auf der diesjährigen Fachmesse Geotherm dreht sich viel um die ökologischen und wirtschaftlichen Chancen der Erdwärmenutzung. Das Potenzial dieser Technik wird anhand von Zahlen deutlich. 20% aller Neubauten, als ein Fünftel, werden heute schon mit geothermischen Systemen zur Wärme- und Energiegewinnung ausgestattet. Jährlich kommen etwa 30000 neue Anlagen hinzu, bei bereits 170000 bestehenden Anlagen.
Wärmepumpen können in verschiedenen Varianten gebaut werden, je nachdem über welchen Gebäudetyp in welcher Bauweise wir sprechen. Das Kostenspektrum lässt sich ebenfalls so nicht pauschal eingrenzen, da je nach zu beheizender Wohnfläche und eingesetzter Technik, unterschiedlich hohe Kosten anfallen. Mehr…
Libyen ist der drittgrößte Ölproduzent auf dem afrikanischen Kontinent und der siebtgrößte weltweit. Aufgrund der vor Kurzem ausgebrochenen Unruhen ist die tägliche Fördermenge in dem nordafrikanischen Land bereits um 100000 Barrel gesunken. Deutsche Unternehmen wie RWE, aber auch andere Öl- und Gasunternehmen haben bereits Ihre Mitarbeiter ausfliegen lassen.
Der österreichische Konzern OMV ist in Libyen an zwölf verschiedenen Standorten in der Ölproduktion tätig. Insgesamt 34000 Fässer Rohöl, mehr als ein Zehntel der Gesamtproduktion des Konzerns, stammen aus Libyen. Zwar gibt es derzeit noch keine Lieferengpässe, dennoch stieg der Ölpreis heute den nächsten Stand seit zwei Jahren. Mehr…
Nach Informationen aus Regierungskreisen ist die vom BSW Solar und Bundesministerium für Umwelt angestrebte Kürzung der Solarförderung zur Jahresmitte, nun beschlossene Sache. Demnach entschieden die Verantwortlichen, dass die bislang geltenden Vergütungen für Solarstrom ab dem ersten Juli um maximal 15% gesenkt werden können. Um wie viel die Einspeisevergütungen 2011 genau gesenkt werden, hängt vom Zubau im Zeitraum März bis Mai ab.
Je mehr Photovoltaikanlagen in diesem Zeitraum also ans Netz gehen, desto höher fällt die Kürzung aus. Für Freiflächenanlagen sollen die zusätzlichen Kürzungen dann ab September diesen Jahres gelten. Zum Beginn des neuen Jahres wird dann die Solarförderung im Zuge der jährlichen Degression um mindestens 9 und um maximal weitere 13 Prozent gekürzt. Mehr…
Das Marktforschungsunternehmen IMS Research rechnet für das laufende Jahr 2011 mit Überkapazitäten am Solarmodulmarkt. Ein Großteil aller für Photovoltaikanlagen verwendeten Solarmodule könnte zum Ende des Jahres ausschließlich in Asien produziert werden. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres 2010 verzeichneten asiatische Firmen einen Marktanteil von über 80%.
Derzeit gäbe es am Photovoltaikmarkt laut Analysten die Gefahr einer Überproduktion, was namhafte Hersteller aus Korea und Taiwan nicht davon abhält, Ihre ohnehin großen Kapazitäten noch weiter auszubauen. Trotz dieser Gefahr der Überproduktion sei mittel- und langfristig von einem weiteren kräftigen Wachstum des Marktes auszugehen, so IMS Research Analyst Sam Wilkinson. Mehr…
Nach längerer Abwesenheit will das Emissionshaus Lloyd Fonds wieder erneuerbare Energie Fonds auflegen. Entgegen dem derzeitigen Markttrend setzt man hier vorrangig auf Windenergie, statt auf Solarstrom. Dennoch werden Investitionen in Wind- und Solarstromprojekte miteinander kombiniert, ließ der Torsten Teichert gegenüber der Presse verlauten.
Für die Konzeption der Fonds wurde eigens das Lloyd Energie Fonds Team zusammengestellt, welches unter der Leitung von Christian Schulz steht, welcher zuvor bei der Commerzbank die Finanzierung von Erneuerbare Energien Projekten im internationalen Raum verantwortete. Mehr…