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Ökostrom liegt weiter im Trend

18. Juli 2011 | 1 Kommentar | Hits: 568

Aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geht hervor, dass weiterhin eine recht große Zahl der deutschen Bundesbürger zu einem der Ökostrom-Anbieter wechselt. Alle Unternehmen, die Strom aus regenerativer Energie erzeugen und den Kunden zur Verfügung stellen, konnten in den letzten Wochen und Monaten ein enormes Umsatzplus verbuchen.

Bei all den negativen Folgen und den tausenden Todesfällen, die ihren Ursprung in der Reaktorkatastrophe von Fukushima suchen, gibt es immerhin auch eine Branche, die enorm von diesen schlimmen Umständen profitiert. Bereits zu Beginn des zweiten Quartals berichteten die Ökostrom-Anbieter davon, dass zahlreiche Kunden künftig lieber Strom aus natürlichen Quellen beziehen. Obwohl es in den Medien schon relativ ruhig um die Katastrophe in Japan geworden ist, entschließen sich noch immer verhältnismäßig viele Konsumenten zu einem Anbieterwechsel. 

Der größte Profiteur dieser Krise ist mit Sicherheit der aus Düsseldorf stammende Anbieter Naturstrom. Ein Zuwachs von rund 115.000 auf 188.000 Kunden bedeutet eine Steigerung der Verbraucherzahlen um über 60 Prozent. Damit konnte das Unternehmen seinen zweiten Rang auf dem Markt deutlich gegenüber den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) absichern. Über das Plus von 16.400 Neukunden dürfte sich aber auch dieser Konzern nicht wirklich beschweren.

Auch der größte – Lichtblick – und der kleinste Zulieferer von Ökostrom – Greenpeace Energy – vermeldeten einen starken Zugewinn bei den Kundenzahlen im Zeitraum von Mitte März bis Mitte Juli.

Allerdings müssen deutsche Kunden vermehrt auf die Angebote achten, wenn sie sich für einen Ökostrom-Tarif entscheiden. Da der Begriff hierzulande nicht geschützt ist, ist Ökostrom in einigen Fällen nicht gleich Ökostrom. Ein Stromanbieter darf daher in der Bundesrepublik Deutschland Ökostrom anbieten, auch wenn hierfür lediglich Energie aus dem allgemeinen Strom-Mix entnommen wird. Ohne Gesetzesregelung bedeutet dies wiederum, dass die Stromanbieter die Konsumenten quasi hinters Licht führen dürfen.

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Kommentare und Trackbacks zu diesem Beitrag

  1. Andrea Hermes
    27. Juli 2011, 16:18 | #1

    Stimme dem Artikel zu. Besonders in dieser Zeit steht der Begriff Öko für das Gute in der Welt, für etwas, was sich eben auch verkaufen lässt. Daher sollte man immer die Augen offen halten und sich genau informieren! Zum Beispiel mit einem der Zahlreichen stromrechner, die vor Vertragsabschluss eine Auskunft über Anbieter und Tarife geben.

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