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Röttgen widerspricht Rösler und will an Solarförderung festhalten

16. Januar 2012 | 1 Kommentar | Hits: 1976

Nachdem Wirtschaftsminister Rösler sich inzwischen für eine Abschaffung des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ausspricht und sich so massiv in ein Ressort einmischt von dem er augenscheinlich wenig versteht, will der zuständige Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Norbert Röttgen, an den Gesetzen festhalten, die erst im vergangenen Sommer beschlossen wurden.

Eine Sprecherin Röttgens gab heute bekannt, dass sich das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien bewährt habe und dass man am kommenden Donnerstag mit Vertretern der Solarbranche zusammenkommen und sich über die jüngsten und zukünftigen Entwicklungen beraten werde.

Kritische Stimmen an Röslers unbedachten Äußerungen kommen derweil aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – so ernten die neuen Vorschläge nicht nur von unabhängigen Verbrauchermagazinen, wie diesem Unverständnis, auch die Umweltorganisation Greenpeace betonte, dass das größte Problem bei der Energiewende Philip Rösler sei und nicht etwa die Solarförderung. Grünen Politikerin Claudia Roth bezeichnete Rösler als einen destruktiven Unruhestifter und erklärte, dass seine Pläne der Beerdigung eines in 50 Länder exportierten Erfolgsmodells gleichkämen.

Kritische Stimmen gibt es jedoch nicht nur von bekennenden Atomgegner – auch Thüringens Ministerpräsident Mathias Machnig warnte vor zu starken Einschnitten bei der Solarförderung.  Wichtig sei seiner Meinung nach nicht, die Förderungen ständig zu drosseln, sondern vielmehr das bis 2013 anvisierte Ziel der Netzparität im Auge zu behalten.

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Autor: Martin Kategorie: Photovoltaik abgelegt unter: ,

Kommentare und Trackbacks zu diesem Beitrag

  1. 3. Februar 2012, 15:08 | #1

    Einerseits sollen die Förderungen bei der Solar-Energie gesenkt werden, andererseits sollen wir aus der Atomenergie aussteigen und die Emission von Treibhausgasen senken. Kann mir mal einer erklären, wie das funktionieren soll?

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