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Photovoltaik auf dem Dach und Stromkosten runter

18. April 2012 | Keine Kommentare | Hits: 818

Um den immer weiter steigenden Energiekosten zu begegnen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben dem Strom sparen und der Anschaffung sparsamer Elektrogeräte kann auch ein Wechsel des Stromanbieters zur Senkung der Stromrechnung beitragen.

Für Hausbesitzer besteht außerdem die Möglichkeit, auf ihrem Dach mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom zu produzieren. Durch den im eigenen Haus genutzten Solarstrom wird weniger Strom vom Energieversorger benötigt. Außerdem wird die Umwelt durch die ökologisch produzierte Energie entlastet.

Ist mein Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet?

Für die Errichtung einer Photovoltaikanlage sollten mindestens 30 Quadratmeter Dachfläche zur Verfügung stehen. Beim Einsatz kristalliner Solarmodule erreicht die Anlage bei einer Ausrichtung zwischen Süd-Ost bis Süd-West die höchsten Erträge. Eine Dachneigung von mindestens 15° wirkt sich positiv auf die Selbstreinigung der Oberfläche durch Regen aus. Auch Flachdächer sind für eine Solaranlage geeignet. Dabei kommt eine Unterkonstruktion als Träger zum Einsatz.

Bei der Verwendung von Dünnschichtmodulen sind auch nach Osten und Westen ausgerichtete Dächer geeignet. Außerdem liefert dieser Modultyp auch bei bewölktem Himmel noch gute Erträge. Um die gleiche Leistung wie bei kristallinen Modulen zu erreichen, sind allerdings größere Dachflächen notwendig.

Wie kann ich mit einer Solarstromanlage meine Stromkosten senken?

Für Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie gibt es nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz eine Förderung. Jede produzierte Kilowattstunde, die ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, vergütet der Energieversorger mit einem für 20 Jahre garantierten Betrag. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. Durch die deutlich gesunkenen Preise für die Module konnte die Förderung in den letzten Jahren gesenkt werden, ohne dass sich dabei die Wirtschaftlichkeit verschlechtert hätte.

Nach der neuesten Richtlinie ist es für Betreiber von Solaranlagen interessant, zumindest einen Teil des selbst produzierten Solarstroms im eigenen Haushalt zu nutzen. Dadurch spart man für jede Kilowattstunde derzeit etwa 23 Cent ein. Da in der Zukunft mit einem weiteren Anstieg der Stromkosten zu rechnen ist, wird die Eigennutzung immer lohnender.

Wer mindestens 30 Prozent seines Stroms selbst verwendet, erhält dafür sogar einen Bonus. Zusammen mit der Einsparung aus dem verringerten Strombedarf erhält man insgesamt etwa 8 Cent pro Kilowattstunde mehr, als man ohne Eigennutzung erhalten würde. Eine Photovoltaikanlage wird also durch die Eigennutzung wirtschaftlicher. Dazu kommt noch das gute Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben.

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