Offshore Windparks schaffen neues Wachstum bei Windenergie
Die Windenergie spielt nicht nur in Deutschland, sondern vor allem in Ländern in Küstennähe eine immer größere Rolle. Durch die Möglichkeit des Errichtens von Windparks auf offener See haben sich neue Türen in Sachen Windkraft geöffnet. Die Idee hierfür existiert schon lange, doch haben technische und finanzielle Probleme die Bauvorhaben oftmals um viele Jahre verzögert.
Allein in Deutschland sollen bis zu 40 Offshore Windparks entstehen und bis zum Jahr 2030 eine Leistung von 25000 Megawatt im Jahr erreicht werden. Die Grundlage für den Bau all dieser Anlagen beschloss im Sommer 2009 die Bundesregierung mit dem Raumordnungsplan in Nord- und Ostsee.
Wie groß das Potenzial von Windkraft vor deutschen Küsten ist, belegen folgende Fakten. Denn laut Experten könnten circa 50% des deutschen Stromverbrauchs durch Windkraftanlagen in deutschen Küstengewässern gedeckt werden. Allerdings ist es erforderlich die Windparks nicht zu weit entfernt von der Küste zu bauen, da die Kosten sonst ins Unermessliche explodieren könnten.
Weitere Vorteile liegen ebenfalls klar auf der Hand. Es besteht wieder die Gefahr von verunstalteten Landschaften, noch könnten sich Anwohner über die lauten Rotorengeräusche beschweren. Aus diesen und anderen Gründen können Anlagen auf dem Meer auch deutlich größer dimensioniert werden, als auf dem Meer. Weniger Windturbulenzen als auf dem Festland garantieren zudem eine längere Lebensdauer der Anlagen.
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