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Jahresarchive

Alle Artikel aus dem Bereich ‘Strom’

EnBW: Steiler Anstieg der Stromtarife

2. August 2011 | Leser: 874 | 1 Kommentar

Es war wohl nur mehr eine Frage der Zeit, bis die nächsten Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden.  Das diese aber dann so dramatisch ausfallen, hätten wohl nur die wenigsten gedacht. Wie der Energiezkonzern EnBW in diesen Tagen verkündete, kommt auf die Besitzer von elektrischen Wärmepumpen oder Stromheizungen ein Aufschlag von bis zu 56 Prozent hinzu.

Die Gründe für die starke Preiserhöhung lesen sich auch in diesem Fall nicht anders wie bei anderen Anbietern. Angeblich war dieser Schritt notwendig, da die Kosten für die Strombeschaffung und die EE-Umlage in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen haben. Gleichzeitig betonte das Unternehmen aber, dass die Energiepreise im direkten Vergleich mit der deutschen Konkurrenz bis dato wesentlich günstiger waren. Auch wenn dies sogar die Wahrheit ist, dürfte dies für die betroffenen Kunden nur ein schwacher Trost sein. Mehr…

Ökostrom liegt weiter im Trend

18. Juli 2011 | Leser: 850 | 1 Kommentar

Aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geht hervor, dass weiterhin eine recht große Zahl der deutschen Bundesbürger zu einem der Ökostrom-Anbieter wechselt. Alle Unternehmen, die Strom aus regenerativer Energie erzeugen und den Kunden zur Verfügung stellen, konnten in den letzten Wochen und Monaten ein enormes Umsatzplus verbuchen.

Bei all den negativen Folgen und den tausenden Todesfällen, die ihren Ursprung in der Reaktorkatastrophe von Fukushima suchen, gibt es immerhin auch eine Branche, die enorm von diesen schlimmen Umständen profitiert. Bereits zu Beginn des zweiten Quartals berichteten die Ökostrom-Anbieter davon, dass zahlreiche Kunden künftig lieber Strom aus natürlichen Quellen beziehen. Obwohl es in den Medien schon relativ ruhig um die Katastrophe in Japan geworden ist, entschließen sich noch immer verhältnismäßig viele Konsumenten zu einem Anbieterwechsel.  Mehr…

Großer Ansturm auf Ökostrom 2011

24. April 2011 | Leser: 666 | 1 Kommentar


Nach der Atomkatastrophe in Fukushima haben die reinen Ökostromanbieter einen riesen Ansturm auf Ihre Energie-Produkte zu verzeichnen. Allein beim Düsseldorfer Ökostromanbieter „Naturstrom“ wurden in den ersten Wochen nach Fukushima bis zu 1200 Neuanträge pro Tag eingeliefert. Auch Andere Versorger wie die Hamburger Unternehmung Lichtblick berichten von einem ähnlich hohen Ansturm.

“Der Zulauf war vor allen in den ersten drei Wochen nach Fukushima besonders groß, wir hatten an Spitzentagen bis zu 1200 Neu-Verträge”, sagte Firmensprecher Ralph Kampwirth.

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Netzüberlastung durch erneuerbare Energien im Osten Deutschlands

23. April 2011 | Leser: 1153 | Keine Kommentare

Seit der neuerlichen Debatten um den Ausbau der erneuerbaren Energien herrscht große Uneinigkeit darüber, wie der dieser am schnellsten vorangetrieben werden soll. Die Bundesnetzagentur Ihrerseits plant jedenfalls den schnellen Ausbau der Stromnetze und das mit gutem Grund. Im Osten der Bundesrepublik drohen Stromausfälle, allerdings nicht wegen eines  Mangels an Strom, sondern wegen einem Überangebot von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau plant die Bundesnetzagentur noch in diesem Sommer den Verlauf neuer Stromtrassen durch die Bundesrepublik Deutschland festzulegen. Behördenchef Matthias Kurth bezeichnete die Stromnetze als die Achillesferse eines schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien, da hier noch erhebliche Defizite bestünden, da die derzeitigen Netze nicht dafür ausgelegt seien, die schwankenden Energiemengen aus den erneuerbaren Quellen zu verteilen. Mehr…

Studie zur Umweltwirkung von Heizungssystemen – welche Heizung wo am besten passt

5. April 2011 | Leser: 1051 | 1 Kommentar

Das Öl und Gas nicht nur umweltschädlich sind, sondern auch zu den fossilen Brennstoffen gehören, die eines Tages aufgebraucht sein werden, wissen die meisten Bürger der Bundesrepublik längst. Worüber sich viele allerdings bisher wenig Gedanken gemacht haben, sind die Alternativen, die es mittlerweile zu erschwinglichen Preisen gibt.

Wärmepumpen, Pelletheizungen und auch Blockheizkraftwerke wären hier einmal in  erster Linie zu nennen. Allerdings gilt es sich genauer Gedanken zu machen, da längst nicht jede Heizungsart für jede Bauart geeignet ist. Schaut man in nicht allzu ferne Vergangenheit stellt man fest, dass beispielsweise zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung es keine große Rolle spielte, wie effizient die Heizsysteme arbeiten oder welche Abgaswerte diese erzeugen. Mehr…

Kosten der Energiewende – wie teuer ist der Atomausstieg

31. März 2011 | Leser: 711 | 1 Kommentar

Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima in Japan ist der Widerstand gegen die Kernenergie so groß wie nie zuvor. Jedoch wirft der große Wille, der Kernenergie endgültig abzuschwören, auch immer mehr Fragen auf. Wie soll die Energieversorgung zukünftig aussehen und vor allem wie finanziert werden. Wie schnell und mit welchen Mitteln soll der Ausstieg aus der Kernenergie vorangetrieben werden, diese Fragen spalten derzeit das politische Deutschland.

Das derzeitige Dilemma der Bundesregierung ist vor allem der Atompolitik der letzten Monate geschuldet. So wurden die Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke erst kürzlich um viele Jahre verlängert und die Subventionen für erneuerbare Energien gnadenlos zusammengestrichen. Eine von der Kanzlerin selbst gegründete Expertenkommission soll sich nun in den nächsten Monaten mit den ethischen Fragen der Kernenergie befassen. Allerdings geht es auch um wirtschaftliche Aspekte vor allem bei der Frage welche Technologie der Atomkraft folgen soll und wie diese zu subventionieren sei. Mehr…

EnBW: Ökostrom-Ausbau und Verluste durch AKW Abschaltung

24. März 2011 | Leser: 518 | Keine Kommentare

Der Stromversorger EnBW kündigte kürzlich seinerseits den Ausbau des erneuerbare Energien Bereichs an. Angesichts der jüngsten Ereignisse in Folge des verheerenden Erdbebens in Japan ist dies auch dringend notwendig. Denn EnBW ist so stark wie kaum ein Anderer seiner Mitbewerber von Atomstrom abhängig. Experten rechnen deshalb, auch aufgrund des Atommoratoriums der Bundesregierung, mit einem Wertverlust von knapp 30% des Unternehmens.

Die Arbeiten am Laufwasserkraftwerk in Rheinfelden sind bereits abgeschlossen. Hier wurde eine alte Anlage durch ein neues, modernes Kraftwerk ersetzt. Bisher wurde hier 25,7 Megawatt Leistung Strom produziert, diese Zahl steigt nach der Modernisierung auf rund 100 Megawatt. Jährlich werden hier nun 600 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Auch in Sachen Windkraftwerk hat EnBW mit dem Windpark Baltic 1 vor der Ostseeküste stark aufgerüstet. Künftig werden hier 21 Windräder Strom für 50000 Haushalte liefern. Mehr…

Selbst Energie ins Netz einspeisen

21. März 2011 | Leser: 1265 | Keine Kommentare

Immer wieder liest man von steigenden Energiepreisen und Wegen bzw. Möglichkeiten, um durch einen Gaspreise Vergleich eine Verbesserung der Situation zu erzielen, doch letztendlich besteht gerade für Personen mit Grundstück die Möglichkeit, dass man nicht nur Energie von einer Energiegesellschaft bezieht, sondern auch selbst Energie ins Netz einspeisen kann. Mehr…

Erneuerbare Energien machen Strom günstig

12. März 2011 | Leser: 977 | Keine Kommentare

Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu Folge haben ergeben, dass die EEG Umlage für 2011 deutlich zu hoch angesetzt war und das deshalb zu erwarten ist, dass Diese im kommenden Jahr von derzeit 3,5 Cent auf unter 3 Cent je Kilowattstunde sinkt. Inzwischen hat auch RWE Chef Großmann eingeräumt, dass erneuerbare Energien den Strompreis mittel –und langfristig gesehen erheblich reduzieren werden.

Er sieht die EEG Umlage als den Grund für den hohen Strompreis, räumt allerdings nicht ein, dass Diese viel zu hoch angesetzt wurde und letztendlich nur die Gewinne der großen Stromkonzerne maximiert. Das Bundesumweltministerium prognostiziert indes eine Umlagen Höhe für den Strom aus erneuerbaren Energiequellen von 2,7 Cent je Kilowattstunde für das Jahr 2012. Mehr…

Studie belegt: EEG Umlage ist nicht für hohe Strompreise verantwortlich

11. Februar 2011 | Leser: 1209 | Keine Kommentare

Das Umweltbundesamt gab eine Studie in Auftrag, welche sich mit der Frage beschäftigt hat, ob die EEG Umlage für die starken Strompreiserhöhungen verantwortlich ist. Das Ergebnis durfte Verbraucher und Industrielle, welche die erneuerbaren Energien als Preistreiber ausgemacht haben, aufhorchen lassen, denn: Die EEG Umlage ist den Ergebnissen der Studie zu Folge, vermutlich nicht der wahre Grund für die Strompreiserhöhungen zu Jahresbeginn.

Wer Strom aus erneuerbaren Energiequellen, wie Windkraft, Photovoltaik, Solarthermie oder Biomasse einspeist, erhält eine gesetzlich festgeschriebene Einspeisevergütung je Kilowattstunde eingespeisten Strom. Da diese Kosten allerdings nicht von den Preisen an der Leipziger Strombörse gedeckt werden, werden diese durch die EEG Umlage an auf alle Stromkunden verteilt. Das bedeutet also, dass bei sinkenden Preisen an der Leipziger Strombörse, die Kosten für die EEG Umlage steigen. Mehr…

Die Pelletheizung wird immer beliebter. Das belegen unter anderem die Verkaufszahlen namenhafter, deutscher Hersteller. Der Grund ist einfach: Eine Pelletheizung basiert auf dem Brennstoff Holz. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und ist stabil verfügbar.