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Photovoltaik – Solaranlagen verglichen mit 2006 nur noch halb so teuer

4. August 2011 | 1 Kommentar | Hits: 457

Photovoltaik-Anlagen erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit, schon 2010 haben sich die jährlichen Neuinstallationen beinahe verdoppelt. Ein Ende scheint nicht absehbar, im Gegenteil: Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (kurz: BSW-Solar) mitteilt, sinken die Anschaffungskosten für neue Solaranlagen immer weiter. Zusätzlich wird auch der Solarstrom selbst billiger.

Während der durchschnittliche Endkundenpreis pro Kilowatt Leistung 2006 noch bei stattlichen 5.000 Euro lag, beträgt er heute nur noch rund 2.400 Euro. In nur fünf Jahren wurden die Preise also mehr als halbiert. Genauso kosten Photovoltaik-Anlagen verglichen mit 2006 oft noch weniger als die Hälfte. Schon 2013 soll der eigens produzierte Solarstrom laut der Beratungsunternehmen Roland Berger und Prognos die meisten Haushaltsstromtarife unterbieten.

Wenn diese Rechnung aufgehen sollte, rentieren sich Photovoltaik-Anlagen künftig für immer mehr Hausbesitzer. Carsten Körnig, der Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, glaubt sogar, der Absatz von Solarmodulen verdreifache sich bis 2020. Seiner Einschätzung zufolge werde der Solarstrom umso wettbewerbsfähiger, je schneller der Photovoltaik-Weltmarkt in den nächsten Jahren wächst.

Viele Energieexperten halten die Photovoltaik für eine der potentiell günstigsten Energieerzeugungsformen überhaupt. Bereits 2014 soll Solarstrom das Förderniveau von Offshore-Windkraftanlagen erreichen. Weitere drei Jahre später könnten die ersten Solaranlagen 2017 ohne finanzielle Förderung und rentabel zugleich betrieben werden, aber natürlich nur auf solchen Gebäuden, die selbst viel Solarstrom verbrauchen.

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Kommentare und Trackbacks zu diesem Beitrag

  1. 23. Januar 2012, 08:05 | #1

    Es ist das Folgende zu bedenken:
    1) Die Kosten von 2400 €/ kW (peak) sind für PV-Zellen aus China; Systeme aus Deutschland sind um ca. 50% teurer
    2) Für eine Betriebszeit von 15 Jahren und ohne Alterung ist mit einem Strompreis von 0,18 €/kWh zu rechnen; das ist gut für den Eigenverbrauch.
    3) Der Überschuss muss gespeichert werden (Mehrkosten ca. 1000 %)
    4) Die Einspeisung in das Stromnetz wird zukünftig entweder nicht mehr möglich sein oder mit Zusatzkosten verbunden sein

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