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Photovoltaik bringt der Volkswirtschaft mehr Nutzen als Kosten

23. November 2010 | Keine Kommentare | Hits: 600

Eine Studie, in Auftrag gegeben von der Phoenix Solar AG, ausgearbeitet durch die Unternehmensberatung A.T. Kearney besagt, dass der Solarstrom, entgegen der derzeitigen Meinungen, der Volkswirtschaft mehr Nutzen bringe als dass Sie koste. Das zur Ende gehende Jahr war eines mit zahlreichen Tiefschlägen für die heimische Photovoltaikbranche. Zunächst  wurde Sie von der schwarz – gelben Regierung als der größte Kostentreiber bei den Strompreisen ausgemacht, woraufhin Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eine zusätzliche, drastische Kürzung der Fördersätze im Bundestag durchsetzte.

Dieser Kurzwechsel im Bereich der erneuerbaren Energien stoß bei den Stromkonzernen auf reichlich Gegenliebe, die sich offen an der Kritik am Solarstrom beteiligten und ebenfalls eine Senkung der Fördersätze forderten, damit Energie in Deutschland bezahlbar bleibe. Die meisten Firmen der Solarbranche hielten sich in dieser öffentlichen Diskussion eher bedeckt. Das Münchener Unternehmen Phoenix Solar jedoch, präsentierte am Mittwoch, dem 17.11.2010 in Berlin eine Studie mit dem Titel “Wahrer Wert der Photovoltaik in Deutschland“.

Vorstandschef der Phoenix Solar AG Andreas Hänel betonte, dass der wahre Wert der Photovoltaik wesentlich höher einzuschätzen sei, als in der derzeitigen Diskussion klar wird. Seiner Meinung nach wurde die Debatte um die Belastungen der Stromverbraucher durch die Photovoltaik sehr emotional geführt. Die in Auftrag gegebene Studie soll nun helfen, diese Debatte zu versachlichen. Eine der Kernaussagen der Studie ist die, dass die Solarbranche in Deutschland in diesem Jahr erstmals die gesamtwirtschaftliche Gewinnschwelle erreichen werde. Das heißt, dass erstmals der Nutzen der im Jahr 2010 zugebauten Photovoltaikanlagen, gegenüber den Kosten überwiege.

Bisher war die Solarstrombranche in Deutschland also ein Zuschussgeschäft, zumindest gesamtwirtschaftlich betrachtet. Die im Erneuerbare Energien Gesetz definierten Förderungen für Solarstrom galten bisher und gelten auch weiterhin als einmalig attraktiv. Man kann also auf die Praxis bezogen sagen, dass die Verbraucher den Aufschwung dieser Branche in Deutschland finanziert haben. Allerdings, das belegt die Studie, überwiege in diesem Jahr erstmals der Nutzen die Kosten. Dies drückt sich unter anderem durch neu geschaffene Arbeitsplätze oder auch durch die von Firmen gezahlten Steuern aus.

Die Berateragentur A.T. Kearney geht zudem davon aus, dass Solarstrom innerhalb der nächsten 5 bis 8 Jahre genauso günstig produziert werden kann, wie der aus neu gebauten Gas- oder Kohlekraftwerken. Allerdings müssten dafür noch entsprechende Voraussetzungen an der Leipziger Strombörse geschaffen werden, sodass man auch bei Gas und Kohle Kosten in den preis einbezieht, die bisher nicht enthalten sind. Wenn dies einmal geschehen ist und erst dann, könne man produzierten Strom aus Photovoltaikanlagen genauso mit Netzkosten und Steuern belasten, wie konventionellen Strom.

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